Unser 9-Loch-Platz, der ohne DGV-Ausweis gespielt werden kann
Über den Eifelcourse
Golf für Einsteiger und Wiedereinsteiger
9 Löcher. 100 % Golf. Und jede Menge Möglichkeiten.
Der Eifel Course ist der kleine Bruder des Mosel Course – aber keineswegs ein Platz, den man auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Auf neun abwechslungsreichen Bahnen zeigt sich Golf in seiner konzentrierten Form: kurze und etwas längere Löcher, Gefälle, Wasser, Bunker und schnelle Grüns verlangen immer wieder die richtige Entscheidung. Mal ist Präzision gefragt, mal Mut – und manchmal einfach ein gutes Gefühl für den richtigen Schlag.
Dabei ist der Eifel Course angenehm unkompliziert. Er eignet sich hervorragend für Einsteiger und Wiedereinsteiger, ist aber ebenso interessant für erfahrene Golfer, die ihr Spiel trainieren oder eine schnelle Runde genießen möchten.
Neun Löcher, die zeigen: Golf muss nicht lang sein, um spannend zu sein.
Wenn du mehr willst, kannst du direkt mit einem Platzreifekurs weitermachen. Damit wirst du fit für alle Golfplätze – Schritt für Schritt, mit professioneller Begleitung und viel Praxis.

Die Bahnen im Detail
Bahn 1 – Locker beginnen, aber aufmerksam bleiben
Zum Auftakt geht es leicht bergab. Das lässt die erste Bahn zunächst einfacher erscheinen, als sie tatsächlich ist.
Links warten Bunker und Ausgrenze, rechts kommt Wasser ins Spiel. Wer jetzt versucht, mit Gewalt möglichst viel Länge herauszuholen, kann schnell einen schwierigen zweiten Schlag vor sich haben.
Besser ist ein ruhiger, sauberer Schwung. Der leichte Hang unterstützt den Ball – und bei entsprechenden Bedingungen kommt noch ordentlich Roll dazu.
Spielidee: Schwung kontrollieren, Gefahren aus dem Spiel nehmen und den Ball mit Gefühl ins Grün bringen.
Der erste Eindruck täuscht: Der Eifel Course meint es ernst.

Bahn 2 – Das Grün hoch anspielen
Geradeaus geht es auf das Grün – eigentlich eine klare Aufgabe. Doch kleine Bunker rechts und links machen den Weg enger, als er zunächst wirkt.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das Grün. Es ist schnell und fällt zur Ausgrenze ab. Deshalb ist hier nicht nur die Länge, sondern vor allem die Flughöhe des Schlags entscheidend.
Ein hoher Ball landet weicher und bleibt eher dort, wo man ihn haben möchte.
Spielidee: Lieber hoch und kontrolliert als flach und mit zu viel Roll.
Wer das Grün trifft, hat schon viel richtig gemacht.

Bahn 3 – Par liegt in der Luft
Bahn 3 sieht auf den ersten Blick nach einer angenehmen Aufgabe aus. Doch genau hier lauert die typische Eifel-Course-Falle: links Wasser, rechts am Grün ein Bunker.
Wer sich davon nicht beeindrucken lässt und einen präzisen Schlag macht, wird belohnt. Das Par ist auf dieser Bahn durchaus in Reichweite.
Die Kunst besteht darin, die Gefahren wahrzunehmen, ohne sich von ihnen einschüchtern zu lassen.
Spielidee: Ziel wählen, ruhig schwingen und nicht mehr über die Gefahren nachdenken, sobald der Ball unterwegs ist.
Manchmal ist ein Par nur eine Frage des Vertrauens.

Bahn 4 – Mut zur richtigen Entscheidung
Jetzt wird es strategisch.
Holz, Wasser und Bunker bringen ordentlich Bewegung ins Spiel. Hier sollte man sich bereits vor dem Schlag entscheiden, welchen Weg man gehen möchte.
Direkt angreifen? Oder lieber vorlegen und anschließend mit einem präzisen Chip weiterarbeiten?
Beides kann funktionieren. Entscheidend ist die eigene Schlagweite – und vor allem die ehrliche Einschätzung, was man an diesem Tag wirklich sicher beherrscht.
Spielidee: Nicht den spektakulärsten, sondern den besten Schlag wählen.
Gutes Golf beginnt oft mit einer guten Entscheidung.

Bahn 5 – Kurz, aber mit Tücke
Eine kurze Bahn, dazu noch bergab – klingt nach einer Einladung zum Par.
Doch hinter dem schnellen Grün wartet die Ausgrenze. Wer den Ball zu lang spielt, wird für einen eigentlich guten Schlag schnell bestraft.
Hier ist deshalb weniger oft mehr. Ein kontrollierter Annäherungsschlag bringt den Ball näher an die Fahne als ein übermütiger Angriff.
Spielidee: Die Geschwindigkeit des Grüns und die Ausgrenze hinter dem Grün in die Längenplanung einbeziehen.
Das Grün ist das Ziel – nicht die Fahne um jeden Preis.

Bahn 6 – Freie Bahn voraus
Vor einem liegt viel Platz. Das Fairway lädt geradezu zum Abschlag ein.
Auch die Bunker vor und neben dem Grün sehen zunächst nicht besonders bedrohlich aus. Eigentlich eine perfekte Gelegenheit für einen entspannten, guten Golfschlag.
Eigentlich.
Denn ein unpräziser Schlag kann die vermeintlich einfache Bahn plötzlich deutlich schwieriger machen.
Spielidee: Den Platz nutzen, aber nicht unterschätzen. Ein sauberer Abschlag eröffnet alle Möglichkeiten.
Manchmal beginnt die Schwierigkeit genau dort, wo man keine erwartet.

Bahn 7 – Zwei Wege zum Ziel – Angriff oder Sicherheit?
Hier scheiden sich die Strategien.
Wer viel Länge hat, kann das Grün direkt attackieren. Die sichere Variante führt dagegen vor den Bunker. Von dort lässt sich das große Grün mit dem zweiten Schlag gut anspielen.
Zwei Wege, ein Ziel – und eine interessante Frage: Wie viel Risiko ist das eigene Par wert?
Spielidee: Schlaglänge und Tagesform entscheiden lassen. Der mutige Weg ist nicht automatisch der bessere.
Golf ist auch die Kunst, zu wissen, wann man angreift – und wann nicht.
Tipp: Spiele die Bahn so, wie es zu deinem eigenen Spiel passt.

Bahn 8 – Kurz, aber keineswegs geschenkt
Die kürzeste Bahn des Eifel Course.
Und genau deshalb eine Bahn, die man leicht unterschätzt.
Hier braucht es keinen Kraftakt, sondern Gefühl. Wer die Distanz sauber einschätzt und den Ball kontrolliert auf dem Grün platziert, hat beste Chancen auf ein sicheres Par.
Wer dagegen denkt „Das ist doch nur ein kurzer Schlag“, erlebt möglicherweise eine Überraschung.
Spielidee: Schlägerwahl und Gefühl über Ego und Schlagweite stellen.
Kurz ist manchmal die anspruchsvollste Distanz.

Bahn 9 – Ein starker Abschluss
Fast geschafft. Aber eben nur fast.
Zum Abschluss wartet noch einmal eine Bahn, die einen guten letzten Schlag verlangt. Bunker vor dem Grün sollten bei der Planung unbedingt berücksichtigt werden.
Dafür bietet das große Grün genügend Platz für einen mutigen Angriff. Doch Vorsicht beim Putten: Das Grün ist geneigt. Wer den Ball möglichst unterhalb der Fahne zum Liegen bringt, verschafft sich die deutlich besseren Chancen für den letzten Putt.
Spielidee: Fahnenposition beachten, lieber unterhalb des Lochs bleiben und die Runde kontrolliert zu Ende spielen.
Ein gutes Finale ist die schönste Art, eine Runde zu beenden.
